Wertvoll Wandeln Magazin by Astrid Kaiser
Mindful Inner Work Impulse für Veränderung, die sich wie Ankommen anfühlt
Die Kraft von Coaching ist magisch. Davon bin ich überzeugt. Als psychisch wirksame Kraft braucht es aber mehr als bloßes Fachwissen und Anwendungskompetenz auf Seiten der Coachin. Zu den entscheidenden Faktoren gehört zudem eine gute Passung zwischen Coach und Coachee. Und natürlich kannst auch du als Coachee einiges tun, um positiven Einfluss auf die Effektivität von Coaching zu nehmen.
In diesem Artikel gebe ich dir Tipps, wie du das Beste aus deinem Coaching holst und besonders von deinem Coaching profitierst.
Viele Menschen nutzen Coaching erst sehr spät (auch wenn sich dieser Trend aktuell stark ändert) - mit der Idee der "letzten Option", die nun - rasch - alles - fixt. Dafür ist man nun bereit, in den sauren Apfel zu beißen und dafür Geld und Zeit (und ein bisschen Offenbarung) zu investieren. Das ist überzeichnet, ja, rahmt aber einen wichtigen Aspekt für die Wirksamkeit von Coaching.
Als saurer Apfel hat es Coaching schwer, (volle) Wirkung zu entfalten. Denn es ist dann meist eine Entscheidung für Erlösung und nicht für selbstwirksame Persönlichkeitsentwicklung und authentische Potenzialentfaltung, die Zeit, Präsenz, Vertrauen und Aktion braucht. Es ist nicht realistisch, dass lang eingelebte Probleme - oft mit hohem Verstrickungsgrad - schnell und alle miteinander von einer anderen Person (dem Coach) für immer gelöst werden können. Oft ist die psychische Gesundheit so stark angeschlagen, dass entweder bereits eine Psychotherapie indiziert ist oder erst einmal grundlegende psychische Aufbauarbeit wichtiger wäre, als schnelle Lösungen zu generieren.
Coaching dient im Kern der Persönlichkeitsentwicklung - und damit einem lebendigen Prozess. Dieser verläuft im eigenen Tempo und auf eigenen Wegen - einzigartig für jeden Menschen. Coaching unterstützt, dass dieser Prozess stimmig und wachstumsfördernd verläuft - denn Entwicklung ist nicht immer automatisch gut (eine Sucht entwickelt sich auch).
Mein Tipp: Frage dich, ob du dich vordergründig wirklich für ein Coaching entscheidest und nicht eigentlich externe Erlösung suchst (eine kleine Dosis von dieser Sehnsucht ist menschlich und erlaubt ;-)). Natürlich darfst und sollst du Erwartungen ans Coaching haben - das ist Teil der Veränderungskraft. Wenn für dich Coaching aber einfach nur schnell gehen soll, nichts kosten darf (Zeit, Geld, Engagement) und Wunder vollbringen soll - setzt du dich nur selbst unter Druck. Das hemmt vitale Entwicklung. Weil das so entscheidend ist, für gutes Coaching, ist das bei mir auch Thema im kostenfreien und unverbindlichen Vorgespräch.
Beliebte Coaching Termine für Privatpersonen sind abends nach der Arbeit. Manche nutzen die Gelegenheit für einen frühen oder zumindest pünktlichen Feierabend. Doch immer wieder kommt es vor, dass Coachees völlig abgehetzt zum späten Coaching Termin erscheinen. Der volle Arbeitstag wirkt im Coaching-Sessel nach - lässt nicht so schnell los, fordert Aufmerksamkeit, nimmt manchmal den ganzen Raum ein, ohne, dass ein Wort darüber gesprochen werden muss.
Es geht nicht um Erschöpfung - sie ist oft Gegenstand im Coaching. Direkt erlebte Erschöpfung oder Müdigkeit können sogar hilfreich sein, um leichter mit dem Unbewussten in Kontakt zu kommen.
Es geht um Präsenz. Darum, wirklich im Coaching sein zu können. Die oft noch nicht gespürte Erschöpfung am Ende eines Arbeitstages, das "überdreht Sein", kann (unbewusste) Abwehr verstärken: die Lust und Bereitschaft, sich den Themen des Coachings und neuen Lösungen zu widmen, sinkt. Die Energie des überladenen Tages - oft zusammen mit "leerem Akku" - lassen das "heute" Erlebte schlimmer wirken, als es ist bzw. in den Vordergrund des Coachings rutschen - ohne, dass es später je wieder eine Rolle spielt.
Genauso wirken natürlich eng getaktete angrenzende Termine, die ihre Schatten in den Coachingzeitraum werfen. Auch sie ziehen oft Aufmerksamkeit und Präsenz ab, die dem Coaching dienen könnten. Das ist häufiger im Business Coaching der Fall, das während der Arbeitszeit, oft auch in den eigenen Räumen, stattfindet.
Mangelnde Präsenz nimmt dem Coaching viel Power - und macht vergesslich. Wer sich regelmäßig fragt: Worum ging es beim letzten Mal gleich noch mal? - profitiert von mehr Präsenz im Coaching.
Meine Tipps:
Für wen es schon am Platz fürs Coaching scheitert, darf noch einmal genauer überlegen, ob er/sie sich wirklich für Coaching entschieden hat. Coaching-Termine sind überschaubar und planbar - und ein Tag hat mehr Möglichkeiten als den Feierabend.
P.S. Von dem Effekt der Erleichterung profitieren übrigens auch jene, die super gestresst in die Session kommen. Coaching ist tatsächlich wie Yoga für die Seele. Wem dieser Effekt reicht, hat natürlich seinen gewünschten Coaching-Effekt und das ist auch gut so. Aber innere Arbeit hat dann noch nicht immer stattgefunden. Und manchmal ist diese eben für echten Fortschritt unabdingbar.
Um neuen Raum zu schaffen - für Entwicklung, Wachstum, Klarheit, neue Wege, und um Muster zu verändern, ist es hilfreich, wenn das Coaching außerhalb gewohnter Gefilde stattfindet. Das gilt erst recht, wenn du in deinen eigenen Räumen nicht ungestört sein kannst. In anderen Räumen fließen Gedanken und Gefühle weniger alltäglich. Das dient dem Auflösen von ungewünschten Mustern und der Entwicklung neuer Lösungen und Ansätze für dein Anliegen. Der Coachingraum kann so zu deinem persönlichen Entwicklungsraum werden.
Auch wenn du in deinen eigenen Räumen bist, weil wir online arbeiten, gilt: schaffe dir Raum. Durch ausreichenden zeitlichen Puffer vor und nach der Session. Und auch physisch: Richte dich gut ein. Lüfte vor der Session - und bereite den Raum sozusagen energetisch vor, in dem du den Alltag "rauslässt". Versorge dich mit Wasser oder Tee, und mach es dir vielleicht auch bisschen schön. Lege dir dein Coaching Journal bereit. Wenn du auch in dir Raum schaffen magst, mach vor dem Coaching eine kurze Schüttel-Übung und geh eine kleine Runde ums Haus.
Den sicheren Raum im Coaching gestalte ich als dein Coach - auf der Beziehungsebene - ganz gleich, ob wir in Präsenz oder virtuell zusammenkommen. Und für alle, die zu mir kommen, sind natürlich auch meine Räume so gestaltet, dass sie dem Coaching wohltuend dienen.
Mein Tipp: Nutze Präsenz-Session, wann immer es möglich ist. Für online Sessions gestalte dir deinen Platz vor dem Bildschirm so, dass daraus, dein persönlicher Coaching-Raum wird - füge ihm irgendwas Neues hinzu - das du nur fürs Coaching nutzt.
An dieser Stelle soll es nicht um gesunde Essgewohnheit gehen. Zumindest theoretisch wissen wir ja, dass wir ganz grundsätzlich von achtsamem, regelmäßigem, gesundem Essen profitieren. Dieser Tipp ist für alle, die das Essen gerne auf- oder dazwischenschieben oder zu lange "vergessen". Das ist auch kein Mutti Appell. Es ist tatsächlich ein Phänomen von Coachings in den Abendstunden - nach einem stressigen Arbeitstag.
Gerade wer sich nach der Arbeit eine Coaching Session gönnt, zu einer Zeit, in der sonst ein leckeres Essen wartet :-), beachte: Mit Hunger in der Coaching Session büßt du auch Präsenz und Aufmerksamkeit ein - sowie Motivation und Energie. Auch kurz vor oder in den ersten Minuten der Session schnell etwas Essbares herunter zu schlingen, kostet dich Präsenz und Wirksamkeit für deine Coaching Session. Hunger und Verdauung sind körperliche Bedürfnisse mit vielen chemischen und biologischen Auswirkungen. Ab einer gewissen Intensität übernehmen sie das Kommando und setzen Prioritäten, die nicht mehr viel mit Coaching und persönlicher Entwicklung zu tun haben. Zudem wird das Coaching dadurch ungünstig im Mindset verknüpft.
Mein Tipp: Kümmere Dich - rechtzeitig vor der Sitzung - gut um dein Bedürfnis nach Nährstoffen, die dir wohltun, damit wir im Coaching deinen seelischen und geistigen Bedürfnissen volle Aufmerksamkeit und Raum widmen können.
Der Coachingprozess findet nicht nur in den Momenten statt, in denen wir uns begegnen. Sondern auch dazwischen. Das ist die Zeit, in denen Erkenntnisse und Erfahrungen der Sitzungen nachwirken, reifen und in der Lebens- und Arbeitspraxis erkundet und geprüft werden dürfen. In der Strategien erprobt, ausgerichtet und geübt werden.
Um das Verarbeiten und Integrieren der Coaching-Arbeit zu erleichtern, gebe ich gerne "Hausaufgaben" als Anregung. Natürlich ist jede:r Coachee frei darin, dass Erarbeitete auf eigene Weise nachreifen zu lassen.
Unabhängig von Hausaufgaben und anderen Übungen kannst du zwischen den Sitzungen Fragen wie diesen nachgehen:
Mein Tipp: Wenn du dir klar machst und dich dem hingibst, dass du dich auch zwischen den Sitzungen in einem Coaching - in einem bewusst gesteuerten Wachstums- und Reifungsprozess - befindest, und nicht in einem Lern-Kurs, dessen Inhalte du vielleicht irgendwann mal nutzt, wenn du mit dem Kurs fertig bist, gewinnen deine Sessions und das ganz Coaching ordentlich an Wirkung.
Eine hervorragende Möglichkeit ein Coaching wirksam zu begleiten, ist das Journaling. Ich ermutige dazu aktiv - und immer wieder. Es hilft im Coachingprozess dabei, die innere Arbeit zwischen den Sitzungen zu unterstützen. Reflexionen und Notizen zu Hausaufgaben usw. niederzuschreiben, hält den Prozess im Bewusstsein. Das hilft, ihn achtsam zu beobachten und zu begleiten, Ordnung, Klarheit und bei Bedarf auch Verbindlichkeit zu schaffen. Zu erkennen und zu verstehen, zu "entladen", hinzusehen. Und so vieles mehr.
Die einfachste Methode für eine regelmäßige Journalingpraxis ist der freie Gedankenstrom z.B. als Morning oder Evening Pages. Du setzt dir einen festen Rahmen - z.B. 5 Minuten Schreibzeit oder 3 Seiten. Und dann schreibst du täglich - deine 5 Minuten oder drei Seiten (z.B.!) - einfach drauf los, was auch immer der Stift aufs Papier bringen will, was auch immer sich als Gedanke formt. Ohne Zensur - und ohne inhaltliche Vorgaben. Die Morning-Pages können Teil einer festen Morgenroutine sein - schreib gerne noch halb schlaftrunken. Die Eveningpages können feste Abendroutine sein, direkt vorm Schlafen gehen, um den Tag achtsam abzuschließen. Die Niederschriften können aufgehoben, analysiert (z.B. wichtiges markiert werden) oder weggeworfen werden. Alles ist frei. Wichtig ist der Schreibprozess.
Mein Tipp: Fang einfach an, deine Gedanken aufzuschreiben, während des Coachingprozesses. Ohne große Ansprüche. Beginne mit einfachen Notizen, vielleicht zu deinen Erfahrungen mit den Übungen. Einmal damit angefangen, wird sich Stück für Stück eine Journaling Praxis zeigen, die dir auch nach dem Coaching für deine Self Leadership Praxis sehr dienlich sein kann. Das haben mir bereits so viele Coachees völlig begeistert bestätigt.
P.S. Es gibt viele Journaling Methoden, die den Coachingsprozess unterstützen - wie Bullet Journaling, Dankbarkeitstagebuch, ausgewählte Reflexionsfragen, Intentionen, Habit Tracker, Brainstorming sind nur einige Beispiele. Und weil ich das so wichtig finde, gibt es hier bald eigene Artikel übers Journaling. Nur so viel an dieser Stelle: Die eigenen Gedanken niederzuschreiben, am besten sie mit Hand und Stift auf Papier, wirkt Wunder. Wichtig ist, sich davon zu lösen, einen schönen Aufsatz schreiben zu müssen - insbesondere dann, wenn wir damit in der Schule schlechte Erfahrungen gemacht haben. Im Journaling geht es nicht um perfekte Sätze oder Grammatik. Es geht darum, in Worte - und ggf. Struktur - zu fassen, von innen nach außen zu bringen und "festzuhalten", was sonst ungreifbar, halbbewusst und höchst eigendynamisch im Kopf (und auch im Körper) festhängt. Es ist zu allererst ein Entladen von Aufgestautem - und dient (gemeinsam mit dem Coaching) der bewussten Steuerung von Gewünschtem und dem Loslassen von ungewünschtem.
Der Coachingprozess und jede Sitzung sind eine lebendige Zusammenarbeit von Coachee und Coach, die zwar professionell - also auf erprobten Methoden und Theorien beruhend - gestaltet wird. Doch den Inhalt und Verlauf steuerst du mit. Dein:e Coach zwingt dir nichts auf - stattdessen gestaltet ihr gemeinsam einen Prozess, der dir dienen soll.
Mein Tipp: bring dich in den Prozess aktiv und freudvoll ein. Genieße die wunderbare Kombination aus professioneller Begleitung und Unterstützung und Selbstwirksamkeit - die nur Coaching hat. Meine Haltung ist: Jeder Mensch ist Leader seines Lebens. Als Coach bin ich guide by your side.
Wir sind es gewohnt, Expert:innen das Steuer zu überlassen - die wissen schon, was das Richtige ist. Im Coaching gibt es zwei Expert:innen. Der/die Coach ist Experte:in für die Prozessteuerung, die Methoden und psychologischen Hintergrund - du bist Experte:in für dein Leben, deine Ziele, deine Gedanken und Gefühle, Bedürfnisse. Du weißt, was für dich das Richtige ist. Dein:e Coach hilft dir, darin Klarheit zu finden, wenn du einmal keinen Zugriff auf dieses Wissen hast. Darum ist Coaching auch viel Prüfen, Nachspüren, Stimmigkeit Testen, statt sofort in Lösungen zu springen.
Für viele ist es im Coaching am Anfang ungewohnt, mitzusteuern. Ein:e gute Coach (mit entsprechenden Repertoire und Know How) unterstützt dich dabei mitzugestalten - ohne zu überfordern, macht möglichst verständliche Angebote und Vorschläge, bei denen du auswählen kannst. Bei Coaches, die nur ein festes Programm oder eine Methode haben, wirst du das allerdings ehr nicht erleben.
Wichtig ist zum Beispiel:
All das steht dir frei - und dein Coach sollte darauf flexibel eingehen können und zugleich den Prozessrahmen halten - oder falls nötig, mir dir gemeinsam neu stecken. Coaching ist individuelle Maßarbeit - kein Kurs mit festem Lernstoff.
Bring dich auch ein, wenn du unzufrieden bist. Vieles kann gut in die gemeinsame Arbeit integriert werden und dem Prozess dienen. Wenn du dich im Coaching aber komplett unwohl fühlst - und das nicht aufgelöst werden kann: Vergiss nie, dass du die Freiheit hast, dich nach einer:m anderen, für dich passenderen Coach umzusehen. Verliere nicht das Vertrauen in Coaching und schon gar nicht in dich.
Coaching berührt relevante Themen und unser Wesen(tliches). Das fühlt sich regelrecht erhebend an, manchmal kommen wir aber auch in Zonen, die uns herausfordern. Das sind die Momente, in denen Coachingprozesse gerne spontan beendet und nur noch "halbherzig" genutzt werden - basierend auf Gedanken wie z.B.: "Ach, eigentlich haben wir alles Wichtige bearbeitet - das reicht mir", "Irgendwie wird es langweilig bzw. hängen wir fest", "Puh, ist mir zu anstrengend - können wir uns nicht einfach ein bisschen unterhalten", "Mir fehlt gerade die Zeit zum Weitermachen".
Unsere Vermeidungsmuster zeigen sich natürlich auch im Coaching - und überwiegend unbewusst. Darum möchte ich hier gerne darauf aufmerksam machen. Selbstverständlich ist, dass ein Coaching nicht künstlich in die Länge gezogen wird. Dafür wird am Anfang der Zusammenarbeit ein Rahmen gesetzt und auch regelmäßig besprochen, wo wir im Prozess stehen und wie es weiter gehen kann und soll.
Der Abwehr-Hänger kommt häufig bei den Coachings, die sich tieferen oder komplexeren Anliegen widmen - wie lange eingeschliffene Muster, längere Transformations- und Veränderungsprozesse. Wer hier zu früh abtaucht, anfängt Termine zu verschieben, das Coaching nur noch an der Oberfläche hält oder sogar abbricht, nimmt sich viel vom Wachstumspotenzial seines Coachings. Natürlich unterstütze ich Coachees in dieser Phase dabei, diese Reaktion auf das Coaching vital zu nutzen. Wo das gelingt, ist meistens ein extra wachstumsfördernder Erkenntnisgewinn garantiert.
Mein Tipp: Rechne damit, dass es auch mal Hänger im Coaching geben kann und gehe damit offen um, anstatt anstrengende Strategien der Vermeidung zu entwickeln, die oft mit unangenehmen Gefühlen verbunden sind. So ein Hänger ist völlig in Ordnung und dient, wenn er erkannt und offen angeschaut wird, wunderbar dem Prozess. Versprochen!
Das gilt natürlich nicht, wenn du das Gefühl hast, dass Coach oder Coaching für dich nicht passen - hier ist ein klärendes Gespräch und ggf. eine Auflösung der Zusammenarbeit erforderlich. Und auch das ist ok!
Besonders wichtig ist mir noch zu sagen: Vom Coaching profitieren kann jede:r!
Mein Tipp: Setze dich selbst nicht unter Druck, wenn es darum geht, wie dein Coaching-Prozess auszusehen hat. Jeder Prozess ist einzigartig. Einmal abgesehen davon, dass du gute Rahmenbedingungen für einen wirksamen Coaching-Prozess mitgestalten kannst (darum ging es ja in diesem Artikel) - gibt es im Coaching selbst kein Falsch.
Du kannst nichts falsch, zu langsam, unklug oder was auch immer machen. Coaching profitiert von Vertrauen in einen individuellen, natürlichen Prozess - mit steuerbaren und eigendynamischen Anteilen. Und von einer ordentlichen Portion Neugier - für Neues und Wunder. Bei aller psychologischer, medizinischer, biologischer und neurowissenschaftlicher Expertise, die wir heute haben: unsere Psyche, unser Geist, unsere Seele ist - wie so vieles auf dieser Welt - ein Wunderwerk voller Geheimnisse.
Im Coaching arbeiten wir mit und an diesem Wunderwerk - stets zum Wohle deines persönlichen Wachstums. Darauf darfst du vertrauen. Entwicklung lässt sich weder in der konkreten Geschwindigkeit oder im konkreten Ergebnis exakt beeinflussen. Sie lässt sich aber z.B. mit Coaching - in ihrem Tempo und mit ihren Eigenheiten - in einem bewusst gesteuerten Prozess anschieben, lenken und begleiten. Das ist oft schon mehr und wirksamer als viele bisher für sich selbst für möglich gehalten haben.
Da Coaching auf positive Entwicklung und Stimmigkeit zum eigenen Wesen achtet, tritt nicht selten etwas anderes in Erscheinung - an Themen, inneren Aufgaben, Kompetenzen, Möglichkeiten, Wegen, Zielen, Wünschen, Ideen - als man vorher gedacht und auch bewusst "erzeugt" hätte. Erkenntniss, die sich letztendlich befreiend und stärkend anfühlen und auf dem lebendigen eigenen Weg führen bzw. voranbringen.

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