Wertvoll Wandeln Magazin - Am Yesss geht's lang

Wertvoll Wandeln Magazin by Astrid Kaiser

Mindful Inner Work Impulse für Veränderung, die sich wie Ankommen anfühlt

Am Yesss geht's lang - Kalibriere deinen inneren Kompass


Ein wichtiges Ziel innerer Arbeit ist es, die innere Orientierung zu stärken. Sie wird zunehmend wichtiger in einer Welt, in der äußere Orientierungsregeln diffuser, kurzlebiger und komplexer werden. Doch auch ohnedies benötigen wir unsere innere Orientierung, um wesentlich leben und handeln zu können.


Unser Inneres dient uns stets als wichtiges Navigationssystem. Es richtet sich entlang verschiedener Signale und Wegweiser aus unserem Inneren aus.  Manche davon geben uns Orientierung, manche davon sind alte (oder fehlgeleitete) Programme - und führen uns eher von uns weg. Wir müssen lernen, sie zu spüren und zu unterscheiden.


In meinem Mindful Inner Work Ansatz spielen unsere tiefen inneren JAs eine besondere Rolle. Ich verstehe sie als unsere Wegweiser für das Wesentliche, für ein authentisches und erfülltes Leben. Wir können sie für unsere innere Ausrichtung nutzen, sie zu unserem inneren Kompass machen.


Zwei tiefe JAs führen uns auf unserem authentischen und erfüllenden Weg an


Ich unterscheide zwei besondere, tiefe JAs:

  • das YESSS ist ein wunderbares inneres Signal, das wir spüren, wenn wir unserem Wesen Ausdruck verleihen und unsere Persönlichkeit freudvoll entfalten. Es ist wie ein innerer Glückmoment, in dem unser Licht besonders spürbar ist - und dient einem erfüllten Leben.
  • die innere "Stimmigkeit" (unser KOHÄRENZ-Sinn), die wir spüren, wenn unser inneres Erleben in sich und mit unserer äußeren Wirkung in Einklang sind. Im Inneren fühlen wir sie als ein Ja. Nach außen wird sie als Integrität wahrgenommen. Es ist unser "Gut-und-Richtig", ein bisschen ruhiger als das Yesss, und dient unserem authentischen Sein.


Beide sind untrennbar miteinander verbunden, weil jedes Yesss auch stimmig ist. Und jedes Stimmig auch ein Stück von unserem Licht zeigt. Beide verorten uns als einzigartige Wesen in der Welt.  Beide sind komplexe Signale aus einem Zusammenspiel unserer inneren Ebenen: unserem Verstand (Kopf), unserem Erfahrungssystem (Bauch) unserem Sinn-System (Herz). Beide sind stabilisierende und zugleich bewegende Kräfte, und damit die Basis für unsere (Self) Leadership-Kompetenz.


Vor allem sind sie das Fundament für ein JA zu uns selbst und zum Leben.



Stimmigkeit vor Harmonie - die Mutter aller Regeln für authentisches Selbst-bewusst-Sein


So erfüllend und authentisch unsere inneren JAs sind: Sie zu leben, kostet mitunter Einsatz und Kraft (vor allem, wenn wir ganz neu damit anfangen). Vor allem kosten sie manchmal (kurzfristig) Harmonie. Das lässt uns davon abschrecken, unseren JAs zu folgen.


Doch das ist eigentlich paradox: Wir scheuen die Kraft, die es uns kosten würde, so handeln, wie es sich für uns - in der Tiefe - gut und richtig anfühlt. Uns so zu zeigen, wie wir sind. Stattdessen nehmen wir uns zurück, um Harmonie zu bewahren. Doch Harmonie zu waren, kostet auf Dauer viel mehr Kraft. Harmonie hat oft einen hohen Preis und besteht meistens nur kurzfristig. Langfristig erzeugt sie Frust, Beziehungsstörungen und - führt dazu, dass wir uns hinter Masken verstecken, und dass sich unser inneres Erleben immer weiter von unserem äußeren Sein entfernt. So tut Harmonie auch weh: Nicht nur uns selbst, weil wir uns verstellen, sondern auch den Menschen, denen wir damit etwas vormachen. 

 

Stattdessen unserem persönlichen Gut-und Richtig zu folgen, also stimmig zu handeln, mag kurze Erschütterungen mit sich bringen - weil Verschiedenheit verhandelt werden darf. Langfristig schafft es jedoch einen Frieden, der so viel stärker ist, als oberflächliche Harmonie. Ein Frieden in uns selbst, weil wir uns zeigen und weil unser Inneres unserem Äußeren mehr entspricht. Und einen Frieden in unseren Beziehungen: Weil wir uns echt begegnen. 


Dieser innere Frieden macht uns zu besseren Menschen, weil wir weniger frustriert sind - und weil echte JAs IMMER menschenfreundlich sind. Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch unser JA richtig findet. Aber es schadet niemanden (verantwortlich). Deshalb fühlen wir (sobald wir uns an unseren so kalibrierten Kompass gewöhnt haben) auch dann inneren Frieden in unseren tiefen JAs, wenn dadurch größere Konflikte, Reibungen oder Spannungen entstehen. Denn getragen von einem tiefen inneren Ja, können auch Spannungen klärend oder wegweisend sein. 

Wozu sagst du tief JA? - Wer erfüllt leben und arbeiten möchte, braucht mehr Yesss


Neben der Stimmigkeit zwischen unserem Innen und unserem Außen, bringen uns unsere tiefen JAs auch mehr Tiefe und Erfüllung in unser Leben - und spenden uns Kraft in schwierigen Zeiten. Weil wir uns durch sie in besonderer Weise selbst zum Ausdruck bringen.


Viele Menschen wissen sehr genau, was sie nicht wollen. Das Nein sagen wird zudem in der Coaching-Szene als eine Art heiliger Gral behandelt. Es ist auch wichtig, wenn wir damit ungünstige Muster unterbrechen wollen. Doch ein Nein macht nur etwas Unliebsames oder ein Zu-Viel weg. Das ist vielleicht erlösend, sogar befreiend. Es ist aber noch nicht erfüllend. Für Erfüllung und Selbstausdruck müssen wir JA sagen - erst einmal ganz pauschal zu uns selbst, zum Leben und zur Welt. Darüber hinaus dürfen wir aber auch unsere ganz spezifischen JAs entdecken. Oft funktioniert der Prozess auch umgekehrt: Indem wir anfangen, unsere kleinen und großen spezifischen JAs zu entdecken und zu leben, sagen wir immer mehr Ja zu uns selbst, zur Welt und zum Leben.


Magisch wird es, wenn die Ausrichtung an unserem tiefen inneren Yesss! Momentum erzeugt. Plötzlich fügen sich die Dinge stimmig ineinander und "wundervolle Zufälle" unterstützen uns auf unserem Weg, Freude vermehrt sich.



Übung: Spüre den Unterschied


Das einem Ja zu folgen eine andere Energie und Kraft hat als ein Nein, leuchtet nicht nur rational ein. Es ist ganz klar und sehr tief in uns angelegt. Das merken wir daran, wie unserer Körper darauf reagiert:

  • Schließe die Augen und sage dir innerlich mehrmals hintereinander Jaaa oder Yesss. Lass es deinen ganzen Körper durchströmen.
  • Sag dir anschließend innerlich mehrmals Nein! Lass deinen Körper das Nein spüren. Was verändert sich?
  • Beende die Übung gern, indem du noch einmal dem Wort Jaaa oder Yesss nachspürst :-).
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Uns auf unsere tiefen JAs zu kalibrieren ist eine positive Ausrichtung ohne Happiness-Theater


Wichtig ist, dass das JA nicht mit "Du musst nur positiv denken-Ansätzen" verwechselt wird. Es ist eine positive, lebendige Ausrichtung - die jedoch zutiefst sinnhaft ist und weit mehr als oberflächliches Mindset. Es geht nicht darum, dass du dir positive Gedanken antrainierst - schon gar nicht, wenn du dich so nicht fühlst. Das ist Fassade - und ein tiefes Nein zu dir selbst.


Es geht darum, zu spüren und leben, was dein "Gut und Richtig" ist - es geht im Kern um Bedeutung. Dadurch entstehen zwar auch Freude und Glücksmomente. Doch wir können auch stimmig handeln, wenn wir nicht happy sind, wenn es uns nicht gut geht. Entscheidend ist, dass wir das tiefe JA spüren.


Und das macht diesen Ansatz auch so besonders: Bedeutung und Stimmigkeit trägt uns - ganz ohne Happiness-Theater - auch in schweren Zeiten. Unser JA gibt uns "wertvoll" Richtung und hält uns so in Bewegung - es ist unser "Dafür, Dahin, Da lang". Es belebt unsere Kreativität für Wege und Lösungen, sozusagen unsere Selbstwirksamkeit, statt uns selbst zu bekämpfen oder zu erstarren. Und in meinen Augen ist das in Zeiten wie diesen wichtiger denn ja, und echtes Glück.



Die vier lebendigen Dimensionen unseres inneren Kompass


Unsere tiefen JAs bestehen im Kern aus vier lebendigen Prinzipien - nach denen unser Inneres strebt. Anders als bei einem echten Kompass schließen diese "Richtungen" sich einander nicht aus, sondern können in vielfältigen Kombinationen als Ausrichtungen gelebt werden.


Sinn

Unser Inneres strebt nach Bedeutung in sich selbst, im eigenen Leben und der Welt spüren und erzeugen. Sinn lässt uns Bedeutung spüren, die über uns selbst hinaus geht, und verbindet uns mit dem großen Ganzen. Er gibt uns Fokus und Energie. Wir streben nach Sinn in dem was wir leben und arbeiten. Dafür besitzen wir einen „Sinnkompass“ – unser Wertesystem. Ohne Bezug zu unseren Werten fehlt uns die Kraft und Klarheit, unser Leben zu gestalten.

 

Entfaltung

Unser Inneres strebt danach, sich seiner (Qualitäten und Begrenzungen) selbst bewusst sein sowie sich erlebbar ein- und zum Ausdruck bringen. Entfaltung ist eng verbunden mit Selbstwirksamkeit. Entfaltung lässt uns unser Können, Wissen, Licht in die Welt bringen. Sie richtet uns auf und zeigt unsere Einzigartigkeit. Wir streben danach, uns selbst, unsere höchsten Ideen und unser Können zu entfalten. Wir besitzen unzerstörbare Kräfte für unsere Entfaltung. Sind diese Kräfte blockiert, fühlen wir uns macht- und wertlos.

 

Verbundenheit

Unser Inneres strebt danach, Beziehung zu spüren und zu gestalten. Verbundenheit und Resonanz lässt uns das eigene im anderen Menschen spüren, und den anderen Menschen in uns. Sie erdet uns und fügt uns ein. Wir streben danach, unsere Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt wahrhaftig zu erfahren. Unsere Verbundenheit ist eine unerschöpfliche Quelle von Ruhe und Kraft. Erleben wir uns abgetrennt, verlieren wir auch den Bezug zu uns und spüren vermehrt Ängste.

 

Resilienz

Unser Inneres strebt nach seelischem Wohlbefinden und psychischer Gesundheit - will beides erhalten, erzeugen bzw. wiederherstellen. Seelische Gesundheit und Resilienz sind unsere psychische Energie und die Fähigkeit, zu heilen. Sie ist die Verbindung zu unserer Biologie. Psychische Phänomene wie Ambivalenzen, Muster, Verzerrungen können uns in den o.g. Strebungen unterstützen. Kümmern wir uns nicht um diese psychischen Kräfte und den Umgang mit ihnen, können sie zu Blockaden und Störungen werden.



Unsere Inneren JAs bringen unser Inneres zum Klingen


Wie finden wir nun unsere JAs? Entscheidend ist, dass unser JA nicht dem Nachdenken entspringt, sondern dem Nachspüren. Unsere tiefen JAs erzeugen innere Resonanz - sozusagen eine in uns klingende Antwort: Diese kann sich auf innere Zustände beziehen, wenn wir z.B. darüber nachdenken, welchen Ziele wir nachgehen wollen, und welche dafür die für uns richtigen Wege sind. Das kann aber auch im Außen Liegendes sein: wenn wir resonant auf Menschen, Situationen oder Dinge reagieren. 


Um unsere JAs zu erkennen bzw. zu spüren, dürfen wir einen guten Zugang zu unseren inneren, nicht-sprachlichen Informationen wie Gefühlen und Körperwahrnehmungen entwickeln. Das ist für viele Menschen entweder Neuland, manchmal sogar ein regelrechtes "Umlernen": Denn oft haben wir uns antrainiert, unsere inneren Regungen zu unterdrücken, oder uns wurde beigebracht, sie als minderwertig, irrelevant oder falsch anzusehen.


Für gutes Resonanz-Spüren brauchen wir: 

  • eine achtsame Selbstwahrnehmung.
  • stille Momente, Momente des Innehaltens.
  • Neugier und Offenheit, für das, was sich zeigt - sozusagen ein Ja zum JA.
  • unsere Erlaubnis, uns zu zeigen: unsere Gefühle, unsere Gedanken - unabhängig davon, wie andere oder wir selbst diese bewerten.
  • Mut und Demut für unser Sein.


Zu üben, unseren tiefen JAs nachzuspüren, ist ein wichtiger Aspekt meiner Inner Work und Mindfulness Coachings. Denn in der achtsamen Selbsterkundung kann uns viel verwirren und irreführen. Mit etwas Anleitung und Ausprobieren geht es aber sehr flott - denn es ist ja sowieso immer da.

Wie fühlt sich das Yesss an?


Jeder fühlt seine JAs und Yesss ein bisschen anders. Was ich aus langjähriger Coachingerfahrung sagen kann: Wenn so weit ist, weißt du es.


Es gibt aber durchaus ein paar Punkte, an denen du dich zusätzlich orientieren kannst. Ein Yesss...

  • spüren wir tief im Inneren als ein ganz persönliches "Gut und Richtig". Zweifel oder Sorgen, ob und wie uns gelingt, was da "auftaucht", wie andere reagieren, was dabei konkret heraus kommt usw. dürfen trotzdem sein, und sind ganz normal.
  • ist hochindividuell: Was uns für uns richtig und stimmig ist, uns anzieht, zieht niemand anderen auf die gleiche Weise an.
  • ist eine innere Botschaft und wird nicht willentlich erzeugt. Wir können nicht "machen", was uns anzieht bzw. für uns richtig ist. Wir müssen es bewusst erkunden. (Achtung: Erste Impulse sind selten ein tiefes JA - sondern automatische Programme).
  • kann durch ein Nein ausgedrückt werden: Wenn wir uns z.B. von Aufgaben, Projekten und Beziehungen lösen, die uns nicht entsprechen. Die Basis dieses Neins ist ein tiefes Ja zu unseren Werten, unserem Sein, unserer Entfaltung, manchmal sogar zum Leben.
  • ist nur im Hier und Jetzt klar spürbar. In Bezug auf die Zukunft weist es Möglichkeiten und Richtungen auf, die wir jedoch noch im Hier und Jetzt prüfen müssen.
  • kann manchmal mit einem anderes Yesss konkurrieren - weil wir komplexe Wesen in einer komplexen Welt sind. Meistens können wir aber - im Hier und Jetzt - gut eines wählen, sofern das erforderlich ist.
  • hat eine aktivierende, motivierende Energie - die Lust macht, ins Handeln zu kommen.
  • ist grundsätzlich lebensfördernd und niemals "schädlich" für uns oder andere Menschen (auch wenn damit ihren Umgang finden müssen).
  • kann sich über die Zeit verändern, weil wir uns verändern und die Welt sich verändert.


Auch wenn wir ein bisschen üben müssen, unsere JAs zu spüren, ist unser Inneres grundsätzlich sehr sensibel für das wirklich Richtige für uns. Es registriert jedes Schummeln - sich selbst gegenüber genauso wie anderen gegenüber: Also z.B. Ja zu sagen, obwohl nein meinen, oder ein Ja, dass uns eigentlich nicht gut tut. Das ist oft ein Grund, warum wir uns "latent" unzufrieden fühlen.



Nach unseren JAs zu handeln, schafft Urvertrauen in uns selbst


Seine inneres JAs zu spüren, reicht nicht. Es ist auch wichtig, danach zu handeln - die Entscheidungen in unserem Leben - vom banalen Alltag bis hin zu langfristigen Visionen - wesensgerecht zu treffen und umzusetzen, so dass sich unser Wesen darin ausdrücken kann.


Darin liegt oft die größeste Hürde. 

  • Wir dürfen dafür unsere Angst überwinden, uns selbst wichtig zu nehmen, in unserer Eigenheit herauszustechen und damit auch anzuecken, überwinden.
  • Wir dürfen lernen, dass Freude im Fokus unseres persönlichen Wachstums stehen darf - und es auch immer wieder einmal einfach sein darf.


Setzten wir zu wenig von unseren tiefen JAs um, leben wir nicht nur weniger stimmig und erfüllt. Es zerstört auf Dauer auch unser Vertrauen in uns selbst - und daraus kann ein großer seelischer Schmerz entstehen. Weil wir uns selbst nicht genug achten. Zugleich können wir nicht immer unserem Yesss folgen. Langfristig ist es ein Balance-Akt: Tun wir genug vom für uns Relevanten und Richtigen auf die für uns richtige Weise? So schaffen wir ein Urvertrauen in uns selbst.



So kannst du üben, deine JAs zu spüren und deinen inneren Kompass zu kalibrieren


Ich empfehle regelmäßige kurze Momente der Innenschau am Tag. Um zu erspüren, wie es dir gerade geht - wie du dich anfühlst. Um Stimmigkeit und Unstimmigkeit im Laufe des Tages zu erspüren. Oft erstaunt uns dann, wie oft wir "automatisch" handeln, statt stimmig. Meistens um Harmonie zu waren oder - vermeintlich - Anstrengung zu vermeiden.


In dieser achtsamen Innenschau kannst du bereits "imaginär" Entscheidungen und Handeln ausprobieren, die sich nach einem tiefen JA anfühlen. Und natürlich dürfen sie direkt ausprobiert werden. Das dürfen ruhig ganz banale Alltagssachen sein. Bitte starte niemals leichtfertig mit lebensverändernden Entscheidungen. Es darf geübt werden. Der Effekt ist auch bei kleinen Schritten sofort spürbar.


Oft reichen wenige Sekunden der Achtsamkeit vollkommen aus, das eigene Richtig zu spüren und ihm einen ersten Schritt entgegen zu gehen! In anderen Themen dürfen wir uns mehr Zeit - und vor allem Ruhe - nehmen, um es in unserem Inneren hören zu können. Doch manchmal müssen wir es tatsächlich erst einmal freilegen. Der Austausch mit anderen Menschen kann dabei sehr hilfreich sein - wozu natürlich auch Coaching gehört. Ungeübten Menschen rate ich immer zuerst zum Coaching, da der Austausch mit anderen Menschen uns auch von unserer eigenen Stimme wegführen kann.


Beim Üben gilt - wie immer: Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, es immer wieder zu versuchen. Wieder damit anzufangen, wenn man es mal (eine Zeitlang) nicht geschafft hat.



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